Kunstb kennt kein Alter. Malen für Jung und Alt in Solingen

Kunst kennt kein Alter

Kunst kennt kein Alter

Was ich von Kindern und Senior*innen im Atelier lerne

Wenn ich morgens mein Atelier in Solingen aufschließe, weiß ich oft noch nicht, welche Geschichten der Tag schreiben wird. Mal sind es die wilden Farbschlachten meiner jüngsten Schüler, mal die bedachten Pinselstriche der Senior*innen, die ich in ihren Einrichtungen besuche.

Viele fragen mich: „Titus, ist das nicht ein riesiger Unterschied?“ Meine Antwort lautet immer: In der Kunst sind wir alle gleich.

Die furchtlose Freiheit der Kinder

In meinen Kursen für Kinder hier in Solingen sehe ich etwas, das wir Erwachsenen oft schmerzlich vermissen: Mut. Ein Kind fragt nicht, ob der Baum „richtig“ aussieht oder ob die Perspektive stimmt. Wenn der Baum lila sein soll, dann ist er eben lila.

Kinder lehren mich jeden Tag, dass der Prozess wichtiger ist als das Ergebnis. Sie sind voll im Moment. Wenn sie mit den Fingern in die Acrylfarbe greifen, gibt es kein Gestern und kein Morgen – nur die Freude am Erschaffen. Dieser Funke ist es, den ich in jedem meiner Kurse weitergeben möchte.

Die Tiefe und Ruhe der Senior*innen

Wenn ich mit meiner mobilen Kunstschule in Solinger Senioreneinrichtungen unterwegs bin, erlebe ich eine ganz andere, ebenso wertvolle Energie. Hier geht es oft um das Wiederentdecken.

Senior*innen bringen eine Lebensweisheit mit, die sich in ihren Bildern widerspiegelt. Oft höre ich anfangs: „Ach Herr Schwan, ich habe seit der Schule keinen Pinsel mehr gehalten.“ Doch sobald die Farbe das Papier berührt, erwachen Erinnerungen. Kunst wird hier zur Brücke – zur eigenen Vergangenheit und zur Gemeinschaft im Hier und Jetzt. Von ihnen lerne ich Geduld und die Wertschätzung für die kleinen Details.

Was uns Solinger verbindet

Ob in Ohligs, Wald oder Mitte – wir Solinger haben eine ganz eigene Art, die Dinge anzupacken. Wir sind bodenständig, aber kreativ. In meinem Atelier sehe ich, wie die Generationen voneinander profitieren könnten:

  • Die Leichtigkeit der Jungen nimmt den Älteren die Angst vor Fehlern.
  • Die Gelassenheit der Älteren schenkt den Jungen einen Moment der Ruhe in einer hektischen Welt.

Fazit: Jedes Alter hat seine Farbe

Egal, ob du 5 oder 85 Jahre alt bist: Ein weißes Blatt Papier ist keine Drohung, sondern eine Einladung. In der Kunstschule Titus Schwan gibt es kein „falsch“. Es gibt nur deinen Ausdruck, deine Zeit und deine Freude.

Ich lade dich ein, egal welcher Generation du angehörst, mal bei mir im Atelier vorbeizuschauen. Lass uns gemeinsam herausfinden, welche Farbe dein Tag heute hat.