Bemalte Unikat Wohnaccessoires

Shopangebote statt abgesagter Kunstmärkte

Das wird kein Klagelied über die Folgen der Corone-Pandemie. Stattdessen will ich versuchen Mut zu machen und Hoffnung zu säen.

In meiner Vorschau auf News-Artikel 2020, teilte ich euch mit, dass Titus Schwan sich für die Teilnahme an 3 Kunstmärkten angemeldet hat. Nun ist die schreckliche Virus-Pandemie entstanden und in deren Folge wurden, richtigerweise, alle Großveranstaltungen abgesagt. – Also auch die Kunstmärkte.

Gedanken in der Vorbereitung auf die Kunstmärkte

Nach der erfolgten Anmeldung für die Kunstmärkte, befiel mich zunächst ein Gefühl der Unsicherheit und Sorge. Was soll ich dort ausstellen und zum Kauf anbieten? Welche Erwartungen werden die Besucher mitbringen? Habe ich eine genügende Auswahl und Menge an Produkten, welche Verkaufspreise kann ich verlangen und wieviele Stücke werde ich verkaufen? Und dann, oh mein Gott, wenn es gut läuft, muss ich produzieren, produzieren und noch mehr produzieren. Und wenn es nicht gut läuft? Dann bleibe ich sitzen auf zahlreichen Exponaten und meine ganze Arbeit war umsonst.

So nach und nach setzte dann die alte, innere Ruhe wieder ein und ich konnte alle Fragen, für mich zufriedenstellend, beantworten. Nur soviel zur letzten Frage,…alle Arbeit war umsonst. Die Antwort war sofort gefunden, denn die Arbeit macht mir große Freude und schon darum ist sie niemals umsonst, selbst dann nicht, wenn sie keiner kaufen wird.

Einkauf von neuen Rohlingen im Einzelhandel und Material aus dem Internet

Unikat- Möbel, Unikat- Dekoartikel und Unikat- Gebrauchsartikel wollte ich für die Kunstmärkte herstellen. Bereits im Januar begann ich mit der Planung der Materialbeschaffung. Dazu gehörten die Basisprodukte, die ich hier Rohlinge nennen werde. Farben, Applikationen und vieles mehr bestellte ich mir im Internet, ebenso wie einige Rohlinge. Die meisten Rohlinge fand ich jedoch in Geschäften, in und um meine Heimatstadt herum. Hierzu gehörten einige metallische Wildgänse, aus einem Geschäft für Gartendekoration sowie zahlreichen Kistchen und Kästchen von TEDI. Hinzu kamen geschenkte Rohlinge wie ein Karteikasten und eine Pendeluhr.

Erste Experimente, auf Pappe und mit neuem Material

Bevor ich nun mit der Produktion auf meinen gekauften oder geschenkten Rohlingen begann, wollte ich einige Experimente wagen. Dazu verwendete ich einfach ein paar Stückchen Pappe und ließ meiner Fantasie freien Lauf. So entstanden diese zwei Bildchen, die ich später in hübsche Rahmen packte und mit dem Ergebnis gar nicht unzufrieden war.

Experiment 1

Unikat, nach Unikat entstanden und ich produzierte manchmal wie im Rausch

Nachdem ich mir etwas Sicherheit im Umgang mit selbst gegossenen Applikationen, dem Bekleben von Rohlingen und dem Schaffen schöner Strukturen auf den Rohlingen geholt hatte, wurde ich richtig fleißig. An manchen Tagen schaffte ich es sogar zwei neue Produkte für die Kunstmärkte herzustellen. Optimistisch, etwas stolz auf meine Kunstwerke und Unikate, kam bald schon eine Vorfreude auf die Kunstmärkte auf. Nun begann ich bereits, darüber nachzudenken, auf welche Weise ich die neuen Arbeiten präsentieren könnte. Und das war schon eine echte Herausforderung, denn neben den kleineren Dekorations-Unikaten, sollten auch meine Wand-Pendeluhren mit nach Herne, Velbert und Gladbeck, wo die Kunstmärkte stattfinden sollten.