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Wohnen wie nur ich

Unikat-Möbel von Titus Schwan

Bilanz nach dem ersten Jahr

Meistens kommt es anders, wenn man denkt! Unter dieses Motto stelle ich mein erstes Jahr, nach Gründung von Titus Schwan.

Wenn berücksichtigt wird, mit welchen Erwartungen ich meine ersten Möbel bemalt habe, so kann nur eine vernichtende Bilanz und ein katastrophales Wirtschaftsergebnis ausgewiesen werden.

Doch,und das macht Hoffnung, ich habe verstanden und gelernt, dass nicht meine Vorstellungen von bemalten Möbeln und erst recht nicht meine Preisvorstellungen entscheidend sind, sondern die Erwartungen der Kunden.

Über den Shop „Titus Schwan“ konnte ich nicht ein Teil verkaufen. Das hängt sowohl damit zusammen, dass die Seite im ersten Jahr nur wenige Besucher hatte, wie auch mit den viel zu hohen Preisen, die ich für meine Produkte verlangt habe.

Zum Glück war da ja noch der Weihnachtskunstmarkt 2018, in Solingen. Hier wurden fünf bemalte Kleiderbügel verkauft.- Ja, zugegeben, auch waren Gefälligkeitskäufe von Bekannten und Freunden dabei.

Über Etsy lief der Verkauf eines kleinen Schuhschrankes, der aber hier zu einem bedeutend günstigeren Preis angeboten worden ist, als im Shop von Titus Schwan. Aber das war ein sehr angenehmer, ja liebenswürdiger Kunde, den ich inzwischen auch persönlich kennenlernen durfte.

Im Übrigen zeigten sich bei Etsy noch die meisten, ernst zu nehmenden, Interessenten. Auch wenn es bisher bei dem einen Verkauf geblieben ist.

Sehr nervig stellte sich der Verkauf über Ebay-Kleinanzeigen heraus. Hier waren zwar viele, relativ viele Anfragen zu verzeichnen, doch die Schnäppchenjäger stellten sich als unentschlossen und unzuverlässig heraus. Trotz extremer Preisreduzierung, für Selbstabholer, erschien nicht einer um die Ware auch abzuholen und zu bezahlen.

Bleibt noch der Marktplatz bei Facebook zu erwähnen. Auch hier, ähnlich wie bei den Ebay-Kleinanzeigen, war die Nachfrage enorm und damit auch nervig. Nervig, weil die meisten Interessenten offenbar ohne ernste Kaufabsicht ihre Anfragen versenden. Dennoch stehen zum jetzigen Zeitpunkt offenbar zwei Verkäufe an, die Hoffnung schüren. Zugegeben, es ist mal wieder der sehr niedrige Preis, ja mehrfache Preissenkung, der Grund für diese möglichen Verkäufe.

Genug der schlechten Nachrichten

Was ich nun ändern werde:

  • Weniger aufwendige Malerei, nicht schlechte Malerei, sondern weniger Aufwendige
  • Kleinere Möbel. Statt großer Schränke bemale ich zukünftig bevorzugt Kleinmöbel
  • Verstärkte Werbung bei Etsy, Facebook und Ebay

Was wirklich große Freude bereitet hat

Immer dann, wenn ich ein verkauftes Stück selbst ausgeliefert habe, entstand ein wunderschöner, persönlicher Kontakt zu meinen Kunden. Oft waren unsere Gespräche so herzlich, dass sich daraus eine Freundschaft ergeben könnte. – Dieses ist wohl das größte Geschenk das ich mir selber machen konnte. Auch wenn der wirtschaftliche Erfolg bisher ausgeblieben ist, so sind die Menschen denen ich begegnen durfte doch das Größte das ich erhalten habe. Und dafür bin ich sehr dankbar!

Danke an alle die mir geholfen haben, die mir Mut machten und an jene, die tatkräftige Unterstützung gestellt haben.